Die Such/Grabungsgenehmigung

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand braucht man in allen Bundesländern eine Genehmigung. Die gezielte Suche nach wissenschaftlichen oder altersbedingten bedeutsamen Bodenfunden ist Deutschland also genehmigungspflichtig.

Ich habe schon leider die Erfahrung machen müssen, das sich da einige Archäologen total stur stellen und man auf sein Anliegen gar keine Antwort erhält!

Da ich nicht gezielt auf wissenschaftliche altertümliche Bodenfunde losgehe……

Zumindest für Höxter habe ich eine und halte mich an meine Rechte und Pflichten als Bürger.

Auf landesarchaeologen.de/ findet man den richtigen Ansprechpartner zu seiner Stadt/Landkreis.

Das Anschreiben für eine Suchgenehmigung verbunden mit einer Grabungsgenehmigung könnte so aussehen:

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Sehr geehrter ………

da ich Sondeln bzw. suchen mit einem Metalldetektor zu meinem Hobby gemacht habe, beantrage ich die Erlaubnis für den Einsatz eines Metalldetektors verbunden mit einer Grabungsgenehmigung, gemäß Denkmalschutzgesetzt für die Stadt/Landkreis …

Ich suche nicht gezielt nach wissenschaftlichen Funden auf erlaubten Flächen.

Jedoch erhoffe ich mir, dass ich vermeindlich interessante/wissenschaftliche Funde, legal in die richtigen Hände abgeben kann. Verschleppen oder einfach behalten liegt mir fern, da ich auch an der Geschichte meiner Heimat interessiert bin. Ich denke, dies ist für beide Seiten von Vorteil.

Eine Genehmigung für die Stadt… habe ich bereits und pflege einen guten Umgang mit dem Stadtarchäologen.

Mit freundlichen Grüßen

…..

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Und nun kommt die Krux!

Viele Denkmalämter haben erkannt, dass es an Nachwuchs fehlt, dass es an Geld und Manpower fehlt, sowie die Altersstruktur eher an einen Dinopark erinnert.

Sondler haben Geld, Ausrüstung und sind in Deutschland etwa 300.000 Mann

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet gefördert und sogar gelegentlich einbezogen, wenn man einander vertraut und sich schon etwas kennengelernt hat.

Eine großartige Konstallation! Der “Archi” wird zum Hirn einer Grabung/Prospektion und Sie werden zu einem seiner Muskeln/Sensoren.

Die meisten Denkmalämter werden ihnen eher mit Zurückhaltung gegenüber stehen.

Das kann soweit gehen, dass man sogar zu einem “Grabräuber” betitelt werden kann.

Ich habe bereits per Mail öfters (dieses Jahr und letztes) Dr. L. in Holzminden usw. angeschrieben. (Nachweis: Ausgang Mailaccount) Es bewegt sich dort nichts.

Es kommt keine Antwort.

Auch damit muss man umgehen.

Also bleibt mein genehmigtes Gebiet Höxter!

 

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